Was ist Autogas
Propan und Butan sind gesättigte, kettenförmige Verbindungen. Es bietet sich als Kraftstoff an, weil es viel einfachere Speicherbedingungen erfordert als zum Beispiel Erdgas. Für viele Anwendungen wird LPG (LPG = Liquefied Petroleum Gas) oder eben Autogas wegen der guten Abgasqualität in Gasmotoren (Ottomotoren) eingesetzt. Bei der Entnahme aus einem Druckbehälter geht Flüssiggas vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über und gelangt über Regel- und Sicherheitseinrichtungen zum Verbrauchsgerät. Es sammelt sich am Boden und bedarf geeigneter baulicher oder lüftungstechnischer Maßnahmen, damit sich keine erhöhten Flüssiggasmengen ansammeln. Im Gegensatz zu Erdgas oder Wasserstoff, welche leichter als Luft sind, weist Flüssiggas einen Dichtequotienten zu Luft von LPG/Luft=1,55 auf. Dies bedeutet, dass Flüssiggas “herunterfällt”. Dabei kann es sich auch um eine einzelne Verbindung oder um eine Mischung mehrerer Verbindungen handeln. Schon bei geringem Druck wird das Gemisch aus Propan und Butan flüssig und meistens in flaschenförmigen oder zylinderförmigen Tanks angeboten. Flüssiggas darf wegen seiner Reinheit auch in Wasserschutzgebieten eingesetzt werden. So wird eine riesige Energiemenge auf kleinstem Raum lagerfähig und transportierbar gemacht. Die ungesättigten Kohlenwasserstoffe Propen und Buten weisen eine Kohlenstoff-Doppelbindung auf und sind hinsichtlich ihres Anteils in den Spezifikationen für Flüssiggas begrenzt. Zum Vergleich: bei Verdampfung von Flüssiggas dehnt es sich auf das ca 250-fache Volumen aus. Die Klopffestigkeit ist höher als die von Superbenzin oder “V-Power”, nämlich mind 113 Okt. Von der Förderung bis zum Kunden entstehen im geschlossenen System weder Umwandlungsverluste noch Schadstoffemissionen. Die Bestandteile sind leicht verflüssigbar Verbindungen (CnHm) mit drei oder vier Kohlenstoff-Atomen (C). Flüssiggas verbrennt sauber, ist ungiftig und damit eine der modernsten Energieformen.
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